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Computer-Reparaturen
EPSON Aculaser CX11NF
Eine kleine Firmengeschichte
1981-1987 Zur Einstimmung
Ich selbst befasste mich bereits seit 1981, dem Jahr in dem IBM den ersten PC vorstellte, mit Computern, sofern man diese Gerätschaften als solche bezeichnen konnte. Den Einstieg machte ich, wie unzählige Andere auch, mit dem Sinclair ZX-81. Hauptspeicher: 1 kB. Diesen erweiterte ich später auf 32 kB, kann mich aber zum Glück nicht mehr daran erinnern, was das kostete. Als "Massenspeicher" diente das Cassettenteil eines Radiorecorders. Es war Pionierzeit.
Um 1983 erwarb ich von einem Studienkollegen einen gebrauchten Sharp MZ-80K, ein Gerät mit Zilog Z80-Prozessor (2 MHz) eingebautem 9 Zoll Monochrommonitor und Cassettenlaufwerk (den ich heute noch besitze!). Der kam schon mit 48 kB Hauptspeicher daher. Das Betriebssystem fand in einem 4 kB EPROM Platz. Dafür gab es ausgezeichnete Basic-Interpreter, mit denen man wirklich gut programmieren konnte. Irgendwann war auch das nicht genug und ich befasste mich intensiv mit Assembler-Programmierung, die mit dem Z80 wirklich richtig Spaß machte. Dem Sharp habe ich ordentlich Beine gemacht und die Taktfrequenz auf 4 MHz verdoppelt. Ich fühlte mich wie ein König.
Im Rahmen eines Ferienjobs während des Studiums schrieb ich, nachdem ich mich mit den bauphysikalischen und mathematischen Hintergründen vertraut gemacht hatte, auf einem Sharp MZ-80A (Nachfolger des o.g. MZ80K) eine wirklich komplizierte Analysesoftware für ein Haigerer Unternehmen aus der Baubranche, die wirklich ausgezeichnet funktionierte. Dieses Software-Monstrum sollte viele Jahre später noch auf PC portiert werden und ist noch heute im Einsatz.
So um 1987 - die Firma Scheurer gab es noch nicht - erhielt ich von einem anderen großen Bauunternehmen den Auftrag, diese Software auf Atari ST zu portieren. Damit hatte ich die Möglichkeit, selbst an ein solches System kommen. Die Übernahme war unglaublich aufwändig, gelang aber nach Wochen mühsamer Arbeit dann doch bestens, da die hervorragenden Grafikmöglichkeiten des Atari's voll ausgeschöpft wurden.

1988
Es war die Zeit, in der ein 286er mit Festplatte das Ziel aller Träume darstellte, aber in der auch ein 8086 ohne Festplatte nichts Ungewöhnliches war. Betriebssysteme und Programme passten noch locker auf Disketten mit 360 kB. 386er gab es bereits, aber die kosteten so ungeheure Summen (5-stellig!), dass sie kaum eine Rolle spielten. Solch erlesene Kunden hatte die Fa. Scheurer damals noch nicht.
Aber auch Windows gab es bereits in der ersten Version, doch kaum jemand nahm so richtig Notiz davon. Man sah es gewissermaßen als Spielerei oder als "Gimmick" an, der beim PC mitunter dabei war. Ich persönlich denke aber, dass Microsoft Gründer Bill Gates bereits damals sehr wohl wusste, dass die Zukunft den grafischen Benutzeroberflächen gehören wird. Diese waren zu diesem Zeitpunkt bei Apple selbstverständlich, aber auch z.B. Atari konnte in seinen ST-Computern mit ihrem hervorragend funktionierenden "GEM" seit Jahren den Neid von MS-DOS-Benutzern auf sich ziehen.
Niemand ahnte, welche Marktdominanz spätere Versionen dieses Ur-Windows erreichen sollten. Das damals gängige Betriebssystem war MS-DOS 3.3. Einmal abgesehen von der Tatsache, dass es nur mit maximal 32 MB großen Festplatten umgehen konnte, war es nicht einmal schlecht. Der Normalverdiener musste zwar für eine 20 MB Festplatte noch fast ein Monatsgehalt hinblättern, doch die magische 32 MB-Grenze war in erreichbare Nähe gerückt.
PC-Besitzer träumten allenfalls im Fieberwahn von professioneller Bildbearbeitung und Videoschnitt, ahnten aber noch nichts vom Internet - obwohl es bereits vorhanden war! CD's waren zum Musik hören da und hatten mit PC's überhaupt nichts zu tun.
Dann kam der 1. November. Gründung der Fa. Scheurer. Die Geschäftsräume befinden sich in meinem Wohnhaus.
Noch im gleichen Monat wurde der erste PC verkauft. Es war ein Tandon PCA mit Intel 80286 Prozessor (6 MHz!) 640 kB RAM, 1.2 MB Diskettenlaufwerk (5 1/4 Zoll!) 20 MB Festplatte und Grünmonitor. Das System kostete damals "nur" DM 4998.- (das war ein echtes Schnäppchen) und ließ kaum Wünsche offen.
Zu dieser Zeit gab es zwar bereits Farb-Grafikkarten (EGA) und Monitore, doch zu derart hohen Preisen, dass von einer Verbreitung kaum die Rede sein konnte.
Im Dezember wurde der erste PC aus eigener Fertigung verkauft, vom ersten Tag an mit Festplatten von Seagate. Ein Kunde aus einem Dillenburger Ortsteil erwarb den ersten und letzten Computer mit 8 Bit Prozessor, einem Intel 8086 mit 4.77 MHz. Dieser Kunde musste für eine Uhr in seinem PC noch extra bezahlen; heute unvorstellbar.
Ebenfalls im Dezember werden die ersten 286er gebaut, mit 6 MHz, und mit 20 MB Festplatten. Die Akkugepufferte Uhr war dabei bereits Standard.
Als Einzelstücke werden externe Festplatten für Atari ST Computer hergestellt, eine zur damaligen Zeit dem PC technisch weit überlegene und zudem preiswerte Technologie. Die Laufwerke sind deutlich schneller als die von Atari erhältlichen Geräte und kosten etwas mehr als die Hälfte.

1989
Während der ersten Jahreshälfte verlassen 286-Systeme mit 8 und 10 MHz Taktfrequenz das Haus. Der Erste mit 40 MB Festplatte wird verkauft. 1 MB RAM sind inzwischen Standard geworden, obwohl eigentlich kaum jemand etwas damit anfangen konnte. Eine gute Anwendung dafür war ein Festplatten-Cache, der sich enorm bemerkbar machte. Im Sommer wird der erste 386er gebaut. Mit 20 MHz-CPU ist das Gerät damals "State Of The Art", kostet aber rund 7000 DM.
Heute gilt als selbstverständlich, dass der Arbeitsspeicher (RAM) aus einem, allenfalls 2 Modulen besteht. In dieser Zeit mussten für nur 1 MB Speicher 36 Speicherbausteine mit je 16 fragilen "Beinchen" in Fassungen gedrückt werden. Heute kann man darüber schmunzeln, dass es nicht selten vorkam, dass ein Baustein nicht richtig steckte und man mitunter alle 36 wieder vorsichtig aus ihrer Fassung löste und von vorne anfing. Damals war einem durchaus nicht zum Lachen zumute. Wir konnten noch so sorgfältig arbeiten, dieses Schicksal ereilte uns nicht selten.
November. Die Mauer fällt. Ein lieber Kunde aus Dillenburg stellt den Kontakt zu netten Leuten aus Halle an der Saale her, die beabsichtigten dort professionell Computersysteme zu vertreiben. Es entsteht nicht nur eine gute Freundschaft, sondern auch eine geschäftliche Partnerschaft, die sich sehr schnell überaus positiv entwickelt.

1990
Die Platzsituation im Wohnhaus beginnt untragbar zu werden. Flure können buchstäblich nur noch mit angehaltener Luft, seitlich gehend passiert werden, da auf beiden Seiten Kartons bis unter die Decke stehen. Langsam macht sich zudem ein schlechtes Gewissen gegenüber den Nachbarn breit, weil mitten in einem Wohngebiet täglich die LKW's mit Nachschub dröhnen. Mit Aushilfskräften werden in Tag- und Nachtschichten ungeheure Mengen an Systemen in Wohnräumen gefertigt. Das waren Zeiten.
Wir installieren unser erstes Netzwerk mit 9 PC's bei einem Kunden in Betzdorf. Als Netzwerk-Betriebssystem diente ein System mit dem einfallsreichen Namen "Network OS" (Der Name des Herstellers ist mir leider entfallen, obwohl wir es kurze Zeit selbst nutzten). Zum Einsatz kam "Arcnet" mit einer Geschwindigkeit von 1 MBit/Sekunde.
Juli. Es geht nicht mehr. Die Gelegenheit der kurzfristigen Anmietung von einem 50 Quadratmeter-Raum in der Bachstraße 23 in Langenaubach wird wahrgenommen.
Oktober. Wir starten eine Werbeaktion, in der wir einen 286er mit 44 MB Festplatte mit VGA-Monochrommonitor für damals unglaubliche 1798 DM (!) anbieten. Der Erfolg war unglaublich: In nur einer Woche verkauften wir über 100 dieser Systeme. Wir schuften bis zum Umfallen.
November. Wir nehmen unseren neuen Server mit Novell Netware 2.2 in Betrieb. CPU: 80286, 16 MHz, 2 Festplatten mit je 338 MB, Netzwerkgeschwindigkeit: 10 MBit/Sekunde. Für eine solche Netzwerkkarte musste man ca. 400 bis 500 DM locker machen (Zum Vergleich: 2006 kostet eine 100 MBit-Markenkarte weniger als 15 Euro). Eine der Festplatten kostete damals weit über 3000 DM.

1991
Mit inzwischen 3 Personen auf 50 qm, Kisten bis unter die Decke, trotzdem noch Pendelverkehr zum Warenlager im Wohnhaus. Totales Chaos. Der Vermieter gibt sein angrenzendes Geschäft auf. Ca. 250 Quadratmeter zusätzlich werden frei. Wir haben erstmals mehr Platz als nötig. Aufatmen.
Wir beginnen mit dem Einsatz von ABit-Mainboards.
Noch immer bauen wir 286er und 386er am laufenden Band. Die ersten 486er werden zu aberwitzigen Preisen verkauft. Zuerst mit 25 MHz, später mit satten 33 MHz Taktfrequenz, meistens 2 MB, aber auch 4 MB Hauptspeicher. Die Hauptplatinen sind etwa so groß wie Backbleche und waren mit Bauelementen eng übersät (Die nannten wir wegen der massenhaft eingesetzten sog. TTL-Bausteine "TTL-Gräber"). Festplattenkapazitäten bewegen sich noch immer zwischen 40 MB und 80 MB.
CeBIT Hannover. Wir bemühen uns um eine Partnerschaft mit dem Druckerhersteller und Marktführer EPSON. Man wolle sich nach der Messe melden, sagt man uns. Wir hören nichts.
Wir gewinnen einen weiteren Großkunden in Thüringen, der mit 600 Leuten PC's verkauft, sowie viele kleine und mittelständische Unternehmen rund um Haiger, da sich herumgesprochen hat, dass man mit uns bestens bedient ist. Kein Tag ohne meterlange Faxbestellungen, damals noch auf Thermopapier. Wir bauen Systeme wie die oft zitierten "Bekloppten".
Wieder ist Herbst. Wir verkaufen zwar bereits emsig EPSON-Drucker, haben aber zunehmend Probleme, genug Laserdrucker für unsere Kunden herbeizuschaffen. Wir erinnern uns an die CeBit. EPSON hat sich noch immer nicht gemeldet. Wir senden ein bitterböses Fax an die Zentrale in Düsseldorf. Nach wenigen Tagen bekommen wir Besuch, ein Außendienstmitarbeiter kommt im Rahmen einer Promotion-Aktion mit einem Sixt-Laster, beladen mit Laserdruckern EPL-4100. EPSON hatte damals 3 Vertragsarten, A, B und C-Vertrag. Wir wollen natürlich den mit den besten Konditionen, den A-Vertrag. Man sagt uns mit süffisantem Grinsen, dafür müssen wir eine halbe Million Jahresumsatz bringen, traut es uns aber nicht zu, Langenaubach sei ja nicht der Nabel der Welt (Original-Wortlaut). Wir einigen uns zähneknirschend auf einen Einstieg mit B-Vertrag und "sehen mal weiter". Der Vertrag läuft ab 01. November 91. Der Außendienst-Mitarbeiter verlässt Langenaubach mit leerem LKW, wir haben ihm die komplette Ladung auf der Stelle abgeschwatzt. Lieferproblem bis auf Weiteres vom Tisch. Wenigstens etwas.
November. Die 338 MB Festplatten im Server werden zu klein. Wir schaffen Novell Netware 3.11 an, was aber nur ab 386ern läuft, damit ist auch neue Hardware fällig: Ein 386er, 25 MHz, 16 MB RAM und zwei damals unvorstellbar große (SCSI) Festplatten mit 1.4 GB Kapazität, die fast 5000 DM/Stück kosteten und zusammen 100 Watt elektrischer Energie in Wärme verwandelten. Dieser Server spendete nicht nur wohlige Wärme, er leistete uns auch ca. 4 Jahre sehr treue Dienste.
Übrigens: Bis heute (2006) fand keine Neuinstallation des Betriebssystems statt. In diesen 15 Jahren wurden 2 größere Updates der Software durchgeführt, sowie einige kleine Patches einzelner Module. Wir arbeiten also noch heute mit exakt dieser Installation. Das gesamte System wurde lediglich bei mehreren Festplattenwechseln per Bandsicherung einfach neu eingespielt.
Jahresendgeschäft. Eine Lieferung von etlichen Kisten mit je 24 Stück 130 MB Seagate-Festplatten trifft ein. In der ersten Kiste sind 16 Laufwerke, also exakt zwei Drittel, defekt. Das Öffnen der anderen Kisten (er)sparen wir uns. Wir haben einfach die Nase voll, nachdem sich Ausfälle während der letzten Monate immer mehr häuften. Wir kehren Seagate den Rücken, setzen notgedrungen Micropolis (auch keine gute Entscheidung) und Conner ein.

1992
Die Daten unserer Kunden sind ein wichtiges Gut, der gute Ruf unserer Systeme auch. Nach der Seagate-Katastrophe tätigen wir Festplatten-Testkäufe quer durch die Hersteller-Arena. Wir erkennen, welcher Schrott auf dem Markt zu haben ist. Im Testfeld übrig bleiben Conner und Western-Digital (WD). Conner begeistert uns durch extrem leise Laufwerke und interessante Preise, WD ist aber schon damals leistungsmäßig haushoch überlegen. Die Entscheidung fällt für den Nobelhersteller WD, nicht zuletzt auch wegen des hervorragenden Austauschservices. So kommt es, dass wir bis heute (2006) WD-Festplatten in unseren Systemen einsetzen. Wer uns länger kennt weiß, dass das schon Tradition hat. Auch wir sind Lieferantentreu, wenn Leistung und Service stimmen.
März. Knapp 5 Monate EPSON-Vertrag. Der für den A-Vertrag nötige Jahresumsatz ist schon nach 3 Monaten bei weitem überschritten. Wieder ist CeBit-Zeit, diesmal die Zeit der Wahrheit. Und diesmal grinsen wir. Wir erhalten ohne weitere Diskussion den A-Vertrag. Na also, es geht doch. EPSON wird nicht bestraft, 1.4 Mio. Jahresumsatz im ersten Partner-Jahr.
Juni. Aus der Firma Scheurer wird die Scheurer GmbH

1993
Der 286er wird Geschichte, 386er und 486er Standard. Erste DX/2-Prozessoren mit interner Verdopplung der Taktfrequenz bringen viel Leistung. Der neue Laserdrucker EPSON EPL-5200 wird zur Umsatzlokomotive. Mit Recht, der Drucker war und ist toll. Noch immer begleiten etliche dieser Modelle Kunden durch den harten Büroalltag.

1994
Die 486er sind bei 66 MHz angelangt, die gängigen Festplatten liegen bei einer Kapazität zwischen 120 MB - 500 MB. EPSON stellt den Stylus 800 vor, der erste Piezo-Tintendrucker für den Hausgebrauch, allerdings nur Monochrom. Die Geräte gehen weg, wie warme Semmeln, obwohl der Wettbewerber HP bereits massenweise Farbdrucker unters Volk bringt. EPSON hat den Anschluss etwas verpasst. Parallel dazu geht der 24-Nadeldrucker LQ-100, der mehr an einen Toaster erinnerte als an einen Drucker, in unvorstellbaren Mengen. EPSON stellt den ersten 600 DPI-Laserdrucker, den EPL-5600 vor. Noch im gleichen Jahr folgt der erste A3-Laser von EPSON, der EPL-9000.
Im Juli 94 stellt EPSON endlich den ersten Farb-Tintendrucker, den Stylus Color vor, der damals den Druckermarkt revolutionierte. Kein anderer Hersteller konnte diesem Drucker in Puncto Druckqualität auch nur annähernd das Wasser reichen. Wir stellen das Gerät im Rahmen einer Hausmesse unseren Kunden vor. Die Folge: Liefernotstand nicht gekannten Ausmaßes. Wir verwalten erstmals lange Wartelisten, Lieferzeiten von mehreren Monaten sind die Folge. In kurzer Zeit verkaufen wir 567 Stück dieses einen Modells, trotz eines Preises von anfangs stolzen DM 1398.- Das Warten hat sich für unsere Kunden gelohnt, die Qualität der Geräte war vorbildlich, noch heute (2006) sind noch einige dieser Drucker bei unseren Kunden im Einsatz.
Intel stellt den ersten Pentium-Prozessor vor, die Systeme kosten anfangs horrende Summen. Die Stückzahl der gebauten Systeme kommt nur sehr langsam in Fahrt, die 486er dominieren weiter das Tagesgeschäft. Der 60 MHz-Variante folgen schnell 66 MHz, 75 und 90 MHz. Intel muss den Pentium-Bug eingestehen, einen Fehler im Microcode der ersten Modelle, der in der Tat falsche Berechnungen bei einigen Anwendungen, welche den Coprozessor benötigten, zur Folge hatte. Intel hat die CPU's damals unbürokratisch ausgetauscht. Aus heutiger Sicht ist interessant, dass das Image von Intel durch diese Panne offenbar nicht gelitten hat.

1995
Die 486er dominieren anfangs noch immer das Geschehen. Im Laufe des Jahres sorgen stetige Änderungen des Preisgefüges dafür, dass der Pentium langsam aber sicher den Durchbruch schafft. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der 486er (von AMD!) die 100 MHz-Grenze erreicht. Wir haben großen Erfolg mit 2 parallel vertriebenen Modellreihen, dem P75, besonders aber mit dem P75 economy. Der Erstgenannte war mit einem Intel-Mainboard, der Zweite, deutlich billigere, mit einem ABit-Mainboard ausgestattet. Diese Systeme waren so preiswert, dass sie dem 486er den endgültigen Todesstoß gaben. Die Taktfrequenzen der Prozessoren steigen unentwegt weiter: 100 MHz, 120 MHz. Festplatten mit 1 GB und mehr erobern normale PC's. Windows 95, das erste 32-Bit Betriebssystem von Microsoft kommt auf den Markt, um dem Platzhirsch OS/2 den Rang abzulaufen. Es sollte ihm gelingen...

1996
Streiflicht: Am 15. Januar erstellten wir eine Rechnung über sieben 16 MB Speichermodule zu einem Stückpreis von DM 920,- (Zum Vergleich: Im Oktober 2006 kosten 512 MB teuerster Markenspeicher rund 70 Euro).
Pentium-CPU's mit 133 MHz und 166 Mhz bereichern die Modellvielfalt. Wir gewinnen den größten EDV-Versand in Europa als Kunden für EPSON-Produkte. Zum Jahresende wird die 200 MHz-Barriere geknackt.
Streiflicht: Am 27. November verlässt ein Pentium mit 200 MHz, mit 2.1 GB SCSI-Festplatte, 64 MB RAM, 8-fach CDROM, 2 MB-Grafikkarte und 17 Zoll-Monitor für ungeheure DM 7945.- unser Haus.
Ende des Jahres stellt Intel erstmals die MMX-Technologie vor, ein für Multimediaanwendungen erweiterter Befehlssatz des Prozessors. Intels Ankündigung führt zum jähen Einbruch der PC-Verkäufe, da die Kunden die neue Generation abwarten wollen. Besonders publik wurde die Sache durch eine WISO-Sendung. Besonders vor dem Hintergrund, dass es absolut keine Software gab, die MMX unterstützte, ärgerte uns das besonders. Der Durchbruch dieser Technik sollte aber erst im darauffolgenden Jahr kommen, das erste Betriebssystem mit MMX-Unterstützung kam aber erst 1998 auf den Markt. Das Weihnachtsgeschäft war aber dadurch "gelaufen".

1997
Pentium - Systeme mit 133 MHz und die um die MMX-Technologie erweiterten Modelle mit 166 MHz und 200 MHz dominieren das Bild. Das Weihnachtsgeschäft des Vorjahres wird jetzt nachgeholt. Erst zum Jahresende werden die 200 MHz-Systeme einigermaßen bezahlbar, eine 233 MHz-Variante gesellt sich dazu.
Unsere Systeme bekommen den Namen Pascal, benannt nach dem französischen Mathematiker Blaise Pascal, der 1645 erstmals seine Rechenmaschine vorstellte. Die ersten Systeme hießen Pascal One (Pentium-Prozessor) und Pascal Two (Pentium II-Prozessor), beide mit ABit-Mainboards im Bauch (PX5 und LX6).

1998
Unsere Pascal-Systeme gewinnen schnell an Boden. Der damals revolutionäre Aufbau, der jede vor-Ort-Reparatur in wenigen Minuten ermöglichte, machte es uns leicht, besonders unsere Kunden aus dem Mittelstand zu überzeugen. Der Pascal Two konnte mit damals unvorstellbaren 1 GB RAM bestückt werden, was sogar im Jahr 2006 durchaus noch praxistauglich ist. Damit waren diese Systeme auch als Serverplattform bestens geeignet, so dass nicht wenige dieser Systeme unser Haus als 19 Zoll-Einschub verließen. Hinzu kam, dass dies eines der zuverlässigsten Systeme war, welche wir je in großer Stückzahl gebaut haben. Bereits im Sommer stieß das System an seine Grenzen: Der Pentium II mit 333 MHz, war der schnellste Prozessor, der in diesem System eingesetzt werden konnte, da nur 66 MHz Systemtakt unterstützt wurde. Ab 350 MHz waren 100 MHz von Nöten.
Microsoft beschert der Welt Windows 98. Meine Meinung dazu möchte ich hier nicht äußern, um nicht den Unwillen der Anwälte von Microsoft auf mich zu ziehen.
Ende des Jahres: Das Ende des Pascal Two ist gekommen. Der Neue heißt Pascal 3i, basierend auf einem ABit BH6. Damit sind 100 MHz FSB, möglich, aber "nur" 768 MB RAM. Einen Schritt vor, einen zurück. Wir haben selbst Vorbehalte. Die 500 MHz-Grenze wird durchbrochen.

1999
Der Pascal 3i verkauft sich, trotz unserer Befürchtung, dass man uns den Rückschritt in der Speicherbestückung übel nimmt, prächtig. Im Laufe des Jahres sollte er sich zum meistverkauften System der Firmengeschichte entwickeln. Wir stellten Großkunden diese Systeme zum unverbindlichen Test zur Verfügung. Keiner wollte das System zurückgeben. Mit dem Pascal 3i holten wir uns den bislang größten Einzelauftrag der Firmengeschichte, rund 177.000 DM. Es folgten vom gleichen Kunden weitere Aufträge in ähnlicher Gesamt-Größenordnung. So gut kann Anerkennung guter Produkte aussehen.
Der Pentium-III-Prozessor erobert die Welt. Wir haben gut lachen: Er lief auch auf dem Pascal 3i, kein Modellwechsel.
Die Mehrzahl der verkauften Festplatten haben inzwischen Kapazitäten von 6 GB - 18 GB. 64 MB RAM sind Standard, 128 MB gelten als chic.
Im Laufe des Jahres kommt immer mehr Unruhe wegen des berüchtigten Jahres 2000 auf. Im April prüfen wir unsere eigene Hardware, ausgerechnet unser wichtigster Server (Basis: P75 aus 1995) fällt gleich doppelt durch. Trotz möglicher Gegenmaßnahme, das Hardwareproblem in den Griff zu bekommen entschließen wir uns, den in die Jahre gekommenen Server in Rente zu schicken, Mit neuer Hardware und Softwarepatches (Novell Netware) nehmen wir nach einigen Tagen Probelauf am 13. Mai unseren neuen Server in Betrieb - ein Pascal 3i, versteht sich. Ausgerüstet mit 384 MB RAM und drei 18 GB SCSI-Festplatten (als RAID5). Er läuft seitdem ohne Ausfall, ohne einen Absturz, Non-Stop.
In der zweiten Jahreshälfte überprüften wir unzählige Systeme unserer Kunden auf Jahr 2000-Tauglichkeit mit verblüffendem Ergebnis: Offenbar gab es nur bei einer Baureihe (P75) ein Problem. Das in den Griff zu bekommen, hatten wir bei unserem alten Server erprobt. Die gesammelten Erfahrungen nutzten wir, um Kunden mit problematischer Ausstattung auf das drohende Szenario hinzuweisen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen befolgten die Kunden unsere Tipps.
Im November geht unsere Internet-Präsenz www.scheurer-net.de ans Netz, zunächst von Strato gehostet. Versuche, die Domains scheurer.de, scheurer.net und scheurer.com zu kaufen schlagen fehl. (Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.)

2000
1. Januar, der Tag X, der Tag vor dem die Welt zitterte. Trotz problemlosem Probelauf unserer Anlage blieb ein dumpfes Gefühl, ob bei uns selbst alles rund läuft und damit Zeit und Manpower zur Verfügung stehen, gestrandeten Kunden zu helfen. Doch Fortuna war uns hold: Kein Problem. Die Katastrophen bei den Kunden hielten sich in weit geringeren Grenzen, als wir befürchtet hatten, auch wenn es einige "kalt erwischt" hatte. Das waren aber jene, die unsere Warnungen aus dem Vorjahr in den Wind geschlagen hatten.
Februar. Eine Ära geht zu Ende. Windows 2000 löst Windows NT ab. Bill Gates sei Dank. Windows 2000 erweist sich als (zumindest aus unserer Sicht) erstes, wirklich gutes Microsoft-Betriebssystem seit MS-DOS 5.0. Leider trödelt unser langjähriger Partner EPSON mit der Bereitstellung der Treiber etwas. Zum Glück arbeiten die Briten mit deutscher Gründlichkeit. Englische Treiber von der englischen Homepage helfen uns, die ersten Wochen und Monate zu überbrücken. Thank You!
Erst permanente Probleme und dann ein tagelanger Totalausfall bei Strato, unsere Internet-Seiten sind "weg vom Fenster". Wenn man nicht alles selber macht.... Wir entschließen uns, genau das zu tun und auch den Kunden professionelles WEB-Hosting anzubieten. Bereits im Frühjahr beginnen die ersten Vorbereitungen. Fast jede freie Minute wird in das Projekt investiert.
Windows ME (Millenium Edition) kommt. Wir sind enttäuscht.
AMD feiert nach dem Reinfall mit dem K6 (Kompatibilitätsprobleme) große Erfolge mit dem Athlon-Prozessor. Wir trauen dem Frieden anfangs nicht recht, aber nach eigenen überzeugenden Tests entschließen wir uns AMD-Prozessoren massiv zu forcieren.
Der Pascal 3i ist tot. Es lebe der Pascal 4i, serienmäßig bereits mit RAID-Controller zur Festplattenspiegelung, Plattenperformance pur, bis zu 7 Festplatten plus CDROM sind möglich. Durchschnittlicher CPU-Takt zum Jahresende rund um 700 MHz bis 900 MHz, aber die 1 GHz-Grenze ist bereits Geschichte.
Wir stellen den Pascal A3 mit AMD Athlon-Prozessor und RAID-Controller vor. Wie beim 4i sind bis zu 7 Festplatten plus CDROM möglich.

2001
Februar. Unser eigener WEB-Server geht ans weltweite Datennetz. Hardware: Pascal A3RM (19 Zoll), Software: Linux. Fazit: Auf's richtige Pferd gesetzt, geht ab wie Schmidt's Katze, läuft zuverlässig wie unser Novell-Server.
Die Verkäufe des Pascal A3 mit AMD Athlon-Prozessor überholen die Intel-Systeme. Wir stellen den Bau von Intel-Systemen ein, weil uns ganz einfach die Verkaufsargumente fehlen. Bei AMD gibt es mehr Leistung für weniger Geld, ohne irgendwelche Nachteile. Der letzte Pentium III hatte eine 933 MHz CPU, der letzte Pascal 6i (Pentium IV) kam auf 1.7 GHz. Dafür kommt der Pascal A3L, der kleine Bruder des A3, aber ohne RAID (L=Light). CPU-Takt ist inzwischen bei 1.4 GHz angelangt. Die meisten verkauften Festplatten liegen im Bereich von 20 GB bis 40 GB.
Oktober. Das lange ersehnte Windows XP ist da. Bill Gates sagte im Vorfeld: "Alles wird gut". Wir testen, was das Zeug hält. Billy hatte tatsächlich Recht. Das Erste Betriebssystem für den Privateinsatz (Windows XP Home), welches wirklich stabil läuft ist da. Gute Zeiten für Anwender beginnen.
Praktisch zeitgleich bringt AMD den AthlonXP auf den Markt. Wir stellen den Pascal A1xp vor, der unglaublich günstig und dennoch technisch gut ist. Trotz des niedrigen Preises begeben wir uns nicht auf das unterste Niveau: Wir machen's ohne On-Board-Grafik, sondern mit einer "richtigen" Grafikkarte, einer guten noch dazu. Der "Renner" zu Weihnachten: 1600er Prozessor, 40 GB Festplatte, 256 MB RAM, Gerforce2 Grafik mit 32 MB für DM 1398.- (rund 715 Euro). Ein damals fast unschlagbarer Preis.

2002
Der Euro ist da. Unser A1xp verkäuft sich durch seinen interessanten Preis in der "Geiz-ist-Geil" Zeit recht gut. Die 2 GHz-Grenze purzelt.
Im Juli/August ziehen wir von Langenaubach nach Haiger. Umzugsbedingt die erste "Downtime" unseres WEB-Servers, aber nicht zu verhindern. Dauer: Keine halbe Stunde. Danke an die Jung's von der Telekom.
Im Frühherbst stellen wir den A2xp mit RAID und 8 (!) USB-Schnittstellen vor. Die sich inzwischen durch verfehlte Politik breit gemachte Leere in den Geldbeuteln und Kassen lässt wenig Spielraum für den Absatz von High-End-Systemen und Sicherheitskonzepten. Der A2xp wird nur in Kleinstmengen gebaut und wird eingestellt. Schade eigentlich. Gut, dass wir eine Alternative (A1xp) haben.
Wir wissen um die Schwächen des A1xp: Er hat nur USB 1.1-Schnittstellen. Langfristig müssen wir eine preiswerte Alternative haben. Ende des Jahres stellen wir den A4xp vor, der das Problem löst. Hinzu kommt eine deutlich höhere Geschwindigkeit (bedingt durch den Chipsatz). Diese Systeme sind besser und preiswerter als der Vorgänger und bescheren uns endlich wieder große Zustimmung der vielen Technik-Freaks unter unseren Kunden.

2003
Im Mai kommt das längst überfällige Facelift des A1xp, der A1xp-Pro (A1xpp). Jetzt verfügt unser Einstiegssystem auch über 6 USB-Schnittstellen, 4 davon USB2.0. Mehrpreis: 0,00 Euro.
Juni. Ein schwerer Schlag: Gigabyte stellt aus heiterem Himmel die Fertigung des im A4xp eingesetzten Mainboards ein. Die schwierige Suche nach einer perfekten Alternative beginnt. Die Welt ist klein, unser Weggefährte ABit, der uns seit 1991 begleitete hat genau das, was wir suchen. Die Geburtsstunde des A5x.
Juli. Ein 2 GHz-System, Geforce4-Grafikkarte mit 64 MB, 256 MB RAM, 40 GB Festplatte unter 400 Euro? Wir sehen, dass das unmögliche machbar ist. Nach über 11 Jahren ist der Groll auf Seagate verraucht (s. Jahr 1991). Die Systeme werden mit Seagate's ausgestattet. Bevor 10 Systeme gebaut sind raucht die erste Platte ab. Vielleicht ein Einzelfall, aber das war mal wieder das Aus für Seagate in unseren Systemen. Wir liefern mit reduziertem Profit zum gleichen Preis mit WD-Festplatten.
Am 18. Juli ist Verkaufsstart des Besten, was wir bis dahin hatten: Der Pascal A5x. Das erste, aber nicht das letzte System aus unserem Hause mit NVidia Chipsatz. Super-Ausstattung, technisch perfekt, aber trotzdem preiswert. Mit ihm durchbrechen wir die 3 GHz-Schallmauer.
Mit dem Pascal A5x stellen wir unsere externen USB-Festplatten "Substance" mit USB2-Schnittstelle vor. Mit 480 MBit/Sekunde macht sogar Datensicherung auf einmal Spaß.
11. August. Mit der Jahrhunderthitze kommt "Blaster", Wurm, den ein Irrer mit der Absicht in die Welt gesetzt hat, die Microsoft-Server am 16. August in die Knie zu zwingen. Noch nie vorher hat ein Schädling aus dem Internet solche immensen Schäden bei unseren Kunden angerichtet. Es gab viele Tage, an denen wir wie am Fließband Kundensysteme von dem Unfug befreit und die nötigen Sicherheitsupdates installiert haben.

2004
Meistverkauftes System ist der A1XP Pro, aber die neuen A3x und A5x laufen ihm den Rang ab, da der Preisunterschied schmilzt die neuen Modelle technisch überlegen ist. EPSON gelingt mit dem Farblaserdrucker Aculaser C900 der große Wurf. Den gab es zwar bereits 2003, aber der Preisrutsch unter 500 Euro hat erstaunliche Verkaufszahlen zur Folge. Die Geiz-ist-geil-Zeit ist auf Ihrem Höhepunkt. Erstmals und entgegen aller Grundsätze gibt es aus unserem Hause ein System mit Onboard-Grafikchip, den Pascal A7. Er läuft sehr stabil, aber an Spiele darf man nicht einmal denken. Parallel dazu kommt der A8, ebenfalls mit Sockel 462 Prozessoren. Er läutet das Ende der 32-Bit Ära ein.

2005
Praktisch mit Jahresbeginn fängt ein neues Zeitalter an, das der 64-Bit Systeme. Das Erste bei uns hieß A61 und hatte Sockel 754 Prozessoren und noch AGP Grafikkarten. Da deren Ende bereits eingeläutet war, gab es parallel dazu den A62. Diese Systeme waren einen Schritt weiter. Hier waren zwei PCI-Express Grafikkarten möglich (SLI), angetrieben von Sockel 939 CPU’s, wurden aber wegen des hohen Preises nur in kleinen Mengen verkauft. Im April beginnen wir, uns mit dem Thema Internet-Telefonie (VoIP) zu beschäftigen, ahnen aber noch nicht, wie groß das Potential dieses Marktes ist. Der Laserdrucker Aculaser C900 wird vom C1100 abgelöst. Das neue Modell geht bei einem Preis von 329 Euro weg wie warme Semmeln. Im Herbst beginnen wir die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit 1&1. Der Verkauf und die Installation von DSL/VoIP-Lösungen „brummt“ praktisch vom ersten Tag an.

2006
Wir haben den jahrelangen Ärger und die teilweise kriminellen Machenschaften der Vergangenheit im „Haus des Wohnens“ endgültig satt (Einiges konnte man der Lokalpresse entnehmen). Der neue Eigentümer legt offen, dass er einen Vertrag mit einem Möbel-Discounter über die Vermietung von mehreren tausend Quadratmetern Fläche geschlossen hat. Der Großmieter hat nun offenbar das Sagen und kundgetan, dass er außerhalb seiner Geschäftszeiten von 10:00 – 20:00 Uhr niemanden im Gebäude dulden werde. Dies ist für uns inakzeptabel und wir entscheiden uns, wieder nach Langenaubach in mein Wohnhaus zu ziehen (Back to the roots). Seit dem Auszug (s. 1990) wurden dort 120 Quadratmeter zusätzlich geschaffen, so dass das die einfachste, wenn vielleicht auch nicht optimale Lösung ist. Bis Jahresmitte dominiert der Pascal A61. Im Spätsommer kommen die Nachfolger A251, A255 und ein neues SLI-fähiges System, der A259 SLI. Alle Systeme können mit einer enormen Bandbreite von AMD’s neuen Prozessoren mit AM2-Sockel vom preiswerten Sempron bis hin zum DualCore Rechenprotz bestückt werden. Am 1. November feiern wir den 18. Geburtstag. Endlich volljährig.
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AVM VoIP Gateway 5188
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